Aktuelles
Oktober 2009 - Leprareise nach Aserbaidschan
Auch in Aserbaischan hat sich das Leben der Leprakranken deutlich gewandelt. Die Versorgung mit Medikamenten, Wasser und Nahrungsmitteln funktioniert inzwischen. Die Leprakranken wohnen in sauberen und gepflegten Räumen, allerdings weitherhin in der Wüste als Ausgestoßene.

Die Lepraarbeit wird auch in Aserbaidschan eine neue Richtung einschlagen. Die Suche neuer Patienten und deren Behandlung ist für das nächste Jahr vorgesehen.
Oktober 2009 - Kasachstan: Neue Wege in der Lepratherapie
Während die Zahl der neuen Leprafälle weltweit ansteigt, nimmt Zahl der registrierten Leprakranken aufgrund der effektiven Therapien fortlaufend ab. Deshalb muss die Lepraarbeit neu gestaltet werden. Das war der Inhalt der II. Internationalen Leprakonferenz in Ksyl Orda, Kasachstan im Oktober 2009. Mit einer Resolution wurden die Änderungen in der Lepraarbeit dem kasachischen Gesundheitsminister vorgelegt.
Die im Leprosorium verbliebenen Patienten sind zwar jetzt von der Lepra geheilt, bedürfen aber wegen der Leprafolgen (Verkrüppelungen und Verstümmelungen) immer noch unserer Unterstützung.

Juli 2009 - Rettungsaktion für Bobrowka
Im Frühling erreichte uns plötzlich eine dramatische Nachricht: Das Sanatorium muss geschlosssen werden. Die Energiekosten sind untragbar geworden. Eine Gruppe von Kindern ist schon nach Hause entlassen worden. Mit der Anschaffung einer Windkraft- und Solaranlage ist es gelungen, die Energiekosten in Grenzen zu halten. Die Kinder kehrten ins Sanatorium zurück. Jetzt ist ihre Hoffnung auf komplette Heilung berechtigt. An einer zentralen Stelle im Sanatorium wurde eine Dankestafel aufgestellt: "In Dankbarkeit den Deutschen für die den Bobrowka-Kindern erwiedene Hilfe".
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