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Diagnose der Lepra
Die Diagnose der Lepra wird sowohl anhand der klinischen Kriterien als auch des Skarifikations-testes gestellt.
Feststellung von einem der unten angeführten Kriterien reicht aus, um die Diagnose
Lepra zu sichern:
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Nachweis von hellen oder rötlich verfärbten Flecken - auch Papeln oder Knoten - am Körper,
die gleichzeitig einen Verlust der Sensibilität aufweisen.
- Tastbare Verdickung der peripheren Nerven mit Sensibilitätsstörungen
der Haut im betroffenen Areal, Muskelschwäche.
- Der Nachweis von Leprabakterien (mycobacterium leprae) im Skarifikationstest sichert eindeutig die Diagnose Lepra.
Differentialdiagnose:
Die Differentialdiagnose dient der Abgrenzung von Haut und Nervenerkrankungen, die ein
lepraähnliches klinisches Bild bieten.
Hauterkrankungen: Tinea versicolor, Vitiligo, Psoriasis, Lichen ruber, Pityriasis rosea,
Mycosen, Hautleishmaniasis, Treponematosen, Seborrhoe, Spätphasen der Syphilis, Frambösie,
Sarcoma idiopathicum haemorrhagicum Kapoci, Dermatomyositis, Morbus Recklinghausen,
Morbus Besnier-Boek-Schaumann, Lupus vulgaris, Erythema nodosum, Erythema induratum Bazin,
Leukämien.
Erkrankung der Nerven: Alkoholneuritis, neuritisnbei Beriberi, Roth Bernhard Syndrom
Morbus Raynaud, Diabetes mellitus, Lues, Frambiöse, Dactylolysis, Madura-Fuß des Myzetoms.
Bei Nervenkompressionen durch Trauma, Tumoren. |