Lepra- u. Tuberkulosehilfe Dinslaken  
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Prävention


Die vorbeugenden Maßnahmen lassen sich einteilen in die

  • Primäre Prävention
  • Sekundäre Prävention

Primäre Prävention: Es sind Maßnahmen, welche die Infektion, bzw. den Ausbruch der klinischen Manifestation verhindern.

Bei Kontaktaufnahme zu frischen, bisher noch nicht behandelten Leprakranken sollte schnellstmöglich die MDT eingeleitet werden. Danach sind die Leprakranken für die Kontaktpersonen schon nicht gefährlich, da die Kette der Infektion unterbrochen ist.

Der Kontakt zu noch nicht behandelten Leprakranken soll vermieden werden bei folgenden Personen:

  • Unterernährten
  • Fehlernährten
  • Personen mit generell reduzierter körperlicher Verfassung
  • Tuberkulosepatienten
  • Krebskranken
  • Immunschwachen
  • Menschen mangelnder Hygiene.
Schuhwerkstatt für Leprakranke in Indien

Sekundäre Prävention: Unter dem Begriff verstehen wir alle Maßnahmen, welche die Leprakranken vor fortschreitenden Deformierungen schützen und dadurch eine drohende Invalidität abwenden. Diese Maßnahmen beziehen sich insbesondere auf Augen, Hände und Füße. Mit großer Sorgfalt soll z.B. das Schuhwerk für die Leprakranken mit Anästhesien der Füße angefertigt werden. Tägliche Selbstkontrolle und entsprechende Fußpflege schützt vor Ulzerationen und anschließenden Verstümmelungen.

   
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