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Lepramärsche
Der Pastor selbst setzte sich mit großem
Engagement für die Lepraarbeit ein. Alljährlich organisierte er sog. Lepramärsche,
deren finanzielle Ergebnisse fortan die Basis der Lepraspenden wurden.
Im Laufe der Jahre haben auch Nachbargemeinden die Idee, den Leprakranken
zu helfen aufgegriffen, indem sie an den Lepramärschen teilnahmen.
Organisation der Lepramärsche
Jeder Teilnehmer des Lepramarsches erhält im Pfarrbüro eine Teilnehmerliste, die
kurze Informationen über das Projekt beinhaltet, wofür der Lepramarsch durchgeführt wird.
Mit dieser Liste besucht jeder Teilnehmer Bekannte, Verwandte, wie auch fremde
Personen und bittet um eine Geldspende für Leprakranke des jeweiligen Projektes.
Gleichzeitig wird die Öffentlichkeit durch die Tagespresse
umfassend informiert.
Die Spender tragen ihren Namen und den gespendeten Betrag in die Liste ein.
Die Schulkinder und jugendliche Sammler und Teilnehmer an den Lepramärschen sind eifrig bemüht,
möglichst viele Spender für die gute Sache zu gewinnen.
Der Sinn des Lepramarsches liegt darin, dass sich Teilnehmer und Spender mit dem Leid
der Leprakranken solidarisieren und dies durch ihre Anstrengungen beim 10 Km langen Marsch
dokumentieren.
Auch beim Pfarrfest 2007 konnten sich die Besucher eingehend über die Lepraarbeit in Dinslaken informieren.
Der “neue“ Pfarrer von St. Vincentius Dinslaken ist Herr Theo van Doornik.
Seit Juni 2007 übernahm er die Organisation der Lepramärsche und … nicht nur das!
Er bewirkte schon so einiges:
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In Kirgistan sind die Leprakranken plötzlich ohne Arzt geblieben.
Die Situation war kritisch. Lepra, die gefährliche Seuche, würde außer Kontrolle geraten.
Jedoch, der Pastor aus Dinslaken wusste wie helfen. Durch einen bekannten deutschen Arzt in Kirgistan ist es gelungen,
dass die Regierung in Biskek eine junge, energische Ärztin für die Lepraarbeit nominierte. Mit Spenden
aus Dinslaken wurde diese Ärztin in Astrakhan, Russland, geschult. Die Lepraarbeit in Kirgistan ist
dadurch gesichert worden.
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Ein kontinuierlicher Kontakt der Lepraärzte untereinander und mit Dinslaken ist für eine normal
funktionierende Lepraarbeit unentbehrlich. Jedoch die Telefonkosten sind vor Ort nicht bezahlbar. Die 2008
eingeführte Skype-Verbindung in die wichtigsten Leprazentren – eine Idee vom Pastor – löste
auch dieses Problem.
Die Kinder freuen sich! "Wir helfen den Leprakranken mit unserem eigenen Einsatz." Es ist ihnen gelungen, die stolze Summe von 10521 Euro zu erlaufen. Jeder Teilnehmer erhielt vom Pastor ein ganz ausgefallenes Geschenk: das Bibelbild Christus mit Leprakranken.
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