Lepra- u. Tuberkulosehilfe Dinslaken  
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Leprainformationen in Schulen, Gremien und Kirchengemeinden

Um das Leprakonto aufzustocken, entschloss ich mich Vorträge über die Lepra und die Leprakranken zu halten. Ich suchte nach Gruppen, bei denen ich das Interesse zu den Ausgestoßenen wecken könnte.
Ich nahm das Telefonbuch zur Hand und markierte mir alle Kirchen der Stadt und Umgebung, unabhängig von der Konfession. Dann rief ich der Reihe nach alle Pfarrer an und fragte sie, ob in ihren Gemeinden Interesse bezüglich der Hilfe leprakranker Menschen bestehe.
Ich erhielt bald eine Liste von Gruppen, die ich besuchte. Durch diese Aktion haben sich weitere Spender gefunden, die unsere Lepraarbeit kontinuierlich unterstützen.

Als Beispiel: Spende von Schülern der Klaraschule Dinslaken

Im April 2003 erzählte ich Kindern der Klaraschule von leprakranken Kindern und erweckte bei ihnen eine Hilfsbereitschaft, die sich kurze Zeit später in einer Spende über 530 € äußerte.

In den letzten 8 Jahren hatte es sich eingebürgert, die Schulkinder vor dem Lepramarsch in den Schulen zu besuchen, und sie über die Situation der Leprakranken zu informieren. So werden die Kinder zu der Teilnahme am Lepramarsch motiviert. Die so "erarbeiteten" Spenden der Kinder bilden nach wie vor die finanzielle Basis der Lepraarbeit.

Ich besuchte im September 2008 das Theodor-Heuss-Gymnasium, die Gustav-Heinemann-Realschule, die Averbruchschule und die Gartenschule. Der Rektor der Averbruchschule, Herr Baldur Bertling, stellte mir einige Fotos zur Verfügung.

    

   
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